KG 1.Unkeler Hunnenhorde 2005 e. V.
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An Attilas Tafel

Der „rituelle“ Ablauf beim Besuch

an der Tafel Attilas

 

Dass die Hunnen und allen voran Attila ein grausames und mordendes Volk waren, daran besteht wohl kein Zweifel. Dies jedoch in die Jetzt-Zeit zu transferieren würde schon ein wenig unglaubwürdiger erscheinen.

 

So werden Lager abgehalten, um den Gästen annähernd das Leben und Wirken vor unserer Zeit, also in den Epochen der Hunnen, Mongolen, Landsknechte usw. näher zu bringen. Und das so authentisch wie möglich.

 

So ist der Sinn des Besuchs einer fremden Horde auf dem Lager wie folgt zu umschreiben: Zu Attilas Zeiten kämpften zahlreiche Truppen und einzelne Kriegsvölker zum Teil gegeneinander. Aber es gab auch Bündnisse, wodurch die Angriffskraft gegen Feinde weitaus größer war.

 

Solche Verbündete und auch Freunde, die nicht immer nur Hunnen sein mussten, gingen zu Attila, um zum Beispiel den nächsten Feldzug zu besprechen oder ihre Dienste anzubieten.

 

So ritten diese Truppen „in Friede und Freundschaft“ zu Attila und zollten ihm Ehrerbietung und Dankbarkeit, in dem sie ihm Gastgeschenke unterschiedlichster Art darboten. Dies sollte ihm schmeicheln und gleichzeitig sicherstellen, dass die fremden Truppen während ihres Aufenthalts in Attilas Auel geschützt waren.

 

Gefielen Attila die Geschenke (Gold, Silber, Waffen), aber auch geraubte Sklavinnen bzw. Bauchtänzerinnen, dann konnte das reichhaltige Mahl an der Tafel beginnen.

 

So geschieht es dann auch heute, wenn unser König Attila an der Tafel sitzt, neben ihm sein Sohn, König Ellac, die Fürsten der eigenen Horde sowie zahlreiche befreundete Könige und Fürsten.

 

Ebenso wurden die Frauen bei den Hunnen hoch geschätzt; sie hatten sich zwar überwiegend um die Kinder und den Haushalt zu kümmern, statt um das Kriegsgeschehen, aber ehrbare Damen wurden auch an die Tafel gebeten, so die Königin Greka, die Frauen hoher Fürsten oder andere Persönlichkeiten.

Ebenfalls zugelassen waren Schamanen, Kinder, Hofnarren usw., doch das würde hier den Rahmen sprengen….

 

So werden dann auch beim jährlichen Lager der Unkeler Hunnen die zahlreichen Gäste, also die Horden aller Stämme, sonstiger Gesellschaften sowie Privatpersonen, die mit reichen Geschenken friedfertig das Lager betreten, zu Attilas Tafel geführt und nach einigen Begrüßungen und überreichen des Gastgeschenks der „Kelch des Friedens und der Freundschaft“ (meistens Bier, seltener Wein oder Schnaps) geleert.

 

Danach kann sich der Stamm sicher sein, dass ihm auf dem Lager im Auel der Unkeler Hunnen kein Unglück widerfährt oder Zwietracht gesät wird.

 

3 x Unca-Lö … so der Schlachtruf der Unkeler Hunnen.

 



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