KG 1.Unkeler Hunnenhorde 2005 e. V.
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Waren die Hunnen in Unkel ?

Dazu betrachten wir einmal das Buch von Albert Vollmer:
(erschienen 1995 im Alvo-Verlag; ISBN: 3-9801252-2-X)

 

  • Die Fakten sprechen für sich (unter Zuhilfenahme des eben erwähnten Buches):

 

  • Orte die mit "Un" bzw. "Hun" weisen auf Hunnen hin. Siehe Punkt 2.

 

  • Der Name Unkel leitet sich aus Uncalö ab. Zitat von Seite 11 des Buches.

 

"... Und schon war der Bogen zu unserer Annahme Uncalö = unckele = Uncalö = Hunkalö = Hunkelö =Unkel = Hunnenfurt geschlagen, unsere Vermutung (Die Vermutung Albert Vollmers und seines ungarischen Freundes Kornel Klement) wurde zur Realität..."


Seite 21: "Die Feldzüge der Hunnen im 5. Jahrhundert nach Christus aus
Innerasien nach Westeuropa bis zur französischen und flanderischen Atlantikküste sind geschichtliche Tatsachen. Im Verlauf dieser Feldzüge kam es zu zwei Rückzügen der Hunnen über den Rhein."

 

Weiter heißt es: "... und dann noch einmal 452 unter Attila (siehe Karte
Völkerwanderung im Brock-haus Bd. 23 mit eingezeichnetem Rheinübergang südlich von Köln
)".

 

Betrachten wir dann auf den Seiten 15 und 17 die Verlandung des Rheins in der Kombination mit den Unkelsteinen, welche auch bei Niedrigwasser heute noch zu erkennen sind (zumindest 1985), als auch das Unkel wie früher eine Insel ist (bei Hochwasser), lässt es die Vermutung zu, das besagter Übergang bei Unkel durchgeführt wurde.

 

Auf den Seiten 39 - 40 geht der Autor noch einen Schritt weiter: "Noch heute muss man den Bau des Dammes zwischen Unkel und Erpel als
eine wasserbautechnische Meisterleistung bewundern, die über die Jahrhunderte hinweg allen Naturereignissen standgehalten hat. Ideal ist auch die Situation, die man für einen Dammbau vorfand. Man brauchte nämlich den Damm nicht mitten in den Strom und quer zur Strömung bauen... vielmehr konnte man vom Basaltklotz der Erpeler Ley ganz einfach der Rheinströmung folgen und den Damm... im leichten Bogen westwärts Stück für Stück aufschütten bis die Südspitze der Unkeler Insel erreicht war".

 

Durch das über Jahrhunderte verlandete Gebiet hinter Unkel entstand im
Folgendem die heutige Gestalt dieses Abschnittes. Von selbst funktioniert
dieses nicht, ausser bei flachen Rheinschleifen an langsam fließenden
Uferstellen wie z.B. am Oberrhein.

 

Auf Seite 40 heißt es weiterhin: "Auch der heutige Zustand des Unkeler Beckens ist ein eindeutiger Beweis für einen künstlichen Dammbau in früheren Zeiten. Und die Unkeler Bevölkerung kann heute noch die Vorteile dieses Dammbaus erfahren, wenn sie bei großem Hochwasser diesen Damm vom Hohen Weg bis Heister als einzigen befahrbaren Weg in die nicht überflutete Außenwelt benutzt:


"Was der Hindenburg-Damm für die Insel Sylt ist, das ist also der Attila-Damm für die Unkeler Rheininsel!"

 

  • Und ein weiterer Beweis deutet auf Hunnen in Unkel hin: In den Jahren
    1900 und 1923 wurden im Süden Unkels ausgedehnte Grabfelder entdeckt.
    In diesen fand man Grabbeilagen welche sich eindeutig der hunnischen Kultur zuordnen ließen.
    (Man kann im Rheinischen Landesmuseum Bonn diese Exponate ansehen.) Damit kann man wohl eindeutig sagen: Die Hunnen waren in Unkel am Rhein und sind auch wegen der geographischen Lage dort über den Rhein gegangen. Dies ist mit größter Wahrscheinlichkeit anzunehmen.

 

Quelle: Albert Vollmer (erschienen 1995 im Alvo-Verlag; ISBN: 3-9801252-2-X)

 

Übrigens: Nicht nur Orte die mit "Un" oder "Hun" anfangen werden den Hunnen zugesprochen. Auch Orte, die mit "el" wie z.B. Unkel, Erpel, Birgel (andere Rheinseite), Beuel (ehemals ein Stadtteil Bad Honnefs - siehe Wikipedia: Bad Honnef) usw. enden, werden hunnischen Ursprung nachgesagt.

 



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